Der Weblog DISSkursiv des Duisburger Instituts für Sprach- und Sozialforschung hat ab sofort eine neue Adresse:
Wir bedanken uns bei den Betreiberinnen und Betreibern von Blogsport für ihre Gastfreundschaft.
DISS
Der Diskurs des DISS
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DISS
Autorin: Iris Tonks
Das DISS führt im Auftrag der Fachhochschule Düsseldorf FB Sozial- und Kulturwissenschaften Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus und Neonazismus eine Evaluation des Xenos-Projektes “Born to be me” durch. ‘Evaluation: “Born to be me – Für Vielfalt und Demokratie”’ weiterlesen
Autor: M. Dietzsch
Einen interessanten Beitrag in der Debatte zur Kritik des Extremismusbegriffs liefert der sächsische Landtagsabgeordnete Miro Jennerjahn (B90 – Die Grünen) in einem Kurzvortrag, den er gestern auf der Fachtagung “Gibt es ‘Extremismus’?” gehalten hat. Einige zentrale Passagen:
Wer einen Blick auf das hinter der Extremismus-Theorie stehende Staatsverständnis wirft, stellt schnell fest, dass es durch und durch etatistisch angelegt ist. ‘Netzfundstück: “Gibt es Extremismus?”’ weiterlesen
Die Duisburger Lokalausgabe der Rheinischen Post berichtete am 29.1.2010 über die Buchvorstellung des ersten Bandes in der Reihe “Visionen der gerechten Gesellschaft”.
Unter dem Titel “Visionen der gerechten Gesellschaft” (Böhlau-Verlag, 200 Seiten, 24,90 Euro) ist nun der erste Band dieser Reihe erschienen, dem 13 Bände folgen sollen. Mitarbeiter der beiden Duisburger Institute haben Hunderte Publikationen, vom Aufsatz bis zum 300-Seiten-Buch, in deutschen, israelischen und US-amerikanischen Bibliotheken ausgewertet. Ziel der Wissenschaftler ist, die “herausfordernden Einsichten für die Geschichts- und Kulturwissenschaften”, die im 19. Jahrhundert von deutsch-jüdischen Autoren, darunter viele gelehrte Rabbiner, formuliert wurden, wieder allgemein zugänglich zu machen.

Foto: Rheinische Post. Prof. Dr. Siegfried Jäger, Dr. Jobst Paul und Prof. Dr. Michael Brocke (v.l.) stellten gestern den ersten Band der bedeutenden Publikationsreihe vor. rp-foto: a. probst
Den vollständigen Artikel finden Sie hier:
Duisburg: Deutsch-jüdische Autoren des 19. Jahrhunderts wiederentdeckt (RP ONLINE, 29.01.2010)
Netzfundstück
Autor: md
Die Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt (ARUG) bietet die Chronik rechter Gewalt 2009 und die Chronik Antisemitismus 2009 zum Download, die von Anton Maegerle zusammengestellt wurden.
Wir dokumentieren hier den von Jürgen Link und Hartmut Dreier initiierten Appell “Heraus aus der Sackgasse Afghanistan”. Nähere Informationen finden Sie auf dem Blog von Jürgen Link: Bangemachen gilt nicht. Die hier dokumentierte Fassung basiert auf dieser PDF-Datei.
APPELL:
HERAUS AUS DER SACKGASSE IN AFGHANISTAN!
Warum ist es nicht nur das Beste, sondern das schlechthin Notwendige, dass die Bundeswehr umgehend und vollständig aus Afghanistan abzieht? ‘Dokumentiert: Appell Sackgasse Afghanistan’ weiterlesen
Autorin: Regina Wamper / Arbeitskreis Rechts des DISS
Entwendungsversuche der extremen Rechten finden auf drei Ebenen statt (die natürlich nur analytisch trennbar sind):
1. auf inhaltlicher Ebene
2. auf (sub)kultureller Ebene
3. auf taktischer Ebene
1. Inhaltliche Interventionen
Von „inhaltlichen Entwendungen“ zu sprechen, heißt nicht, Themenfelder „für sich“ zu proklamieren. Verschiedene Themen werden aus verschiedenen politischen Perspektiven gedeutet, niemand hat „Copyright“ auf Diskurse.
Die extreme Rechte forciert in den letzten Jahren einen Deutungskampf um Themen, die als Gegendiskurse (zu hegemonialen Diskursen) traditionell von links besetzt sind, so Feminismus, Antikapitalismus, die soziale Frage, ‘Was tun gegen rechte Diskurspiraten’ weiterlesen
DISS – Colloquium 2009
Rechte Diskurspiraterien
Strategien der Aneignung linker Codes, Symbole, Aktionsformen
Ein Tagungsbericht von Jan-Henning Kromminga und Marianne Heinze
Das 22. Colloquium des Duisburger Instituts für Sprach- und Sozialforschung (DISS) fand in Kooperation mit der Gesellschaft für Politische Bildung e.V. vom 27.11. bis zum 29.11.2009 in der Akademie Frankenwarte in Würzburg, statt. Die Tagungsleitung hatten Helmut Kellershohn (Duisburg) und Regina Wamper (Aachen) inne.
Das Thema war die aktuelle Strategie extrem Rechter, als links codierte Ästhetiken, Codes, Symboliken zu adaptieren, verstärkt in Diskurse zu intervenieren, in denen politische Gegnerinnen bisher eine gewisse Deutungshoheit behaupten können und sich politische Praktiken der Linken anzueignen. ‘Tagungsbericht DISS Colloquium 2009′ weiterlesen
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
hier entsteht z.Zt. der neue Weblog DISSkursiv des Duisburger Instituts für Sprach- und Sozialforschung (DISS).
Sie lesen hier in Zukunft aktuelle Informationen zur Arbeit des DISS, Artikel, Meinungsbeiträge, Rezensionen, Kurzinfos, Glossen und Satiren von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des DISS und von externen Autorinnen und Autoren.
Die hier veröffentlichten Artikel müssen nicht unbedingt dem Konsens des DISS entsprechen, sondern geben die Position der jeweiligen Autorin bzw. des jeweiligen Autors wieder. Offizielle Stellungnahmen des DISS sind als solche gekennzeichnet.
Bitte besuchen Sie auch unsere Website: www.diss-duisburg.de.
Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre.